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Aktuell: Alternativplanung  zur Neuen Mitte in Passau

Zeitungsartikel (PNP) 

Gutachten EcoGreen

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Evaluation Freiburg:

Controlling  im Naturschutz

 

 

 

Instrumente des Naturschutzes

 

 

 

Situation in Freiburg

 

 

 

Evaluierung Landschaftsplan

 

 

 

Evaluierung grünordn. Festsetzungen

 

 

 

Konzept Landschaftsplan

 

 

 

Konzept grünordn. Festsetzungen

 

 

 

Glossar und Abkürzungen

 

 

 

Literaturverzeichnis

 

 

 

Diplomarbeit 
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Controlling von Instrumenten des Naturschutzes in der Ökohauptstadt Freiburg im Breisgau

 

Die Homepage www.oekohauptstadt.de befasst sich mit einer Kontrolle der Planinstrumente, die dem Naturschutz in der  sogenannten "heimlichen Ökohauptstadt" Freiburg zur Verfügung stehen: dem Landschaftsplan und den grünordnerischen Festsetzungen in Bebauungsplänen. Diese im Rahmen einer Diplomarbeit aus dem Fach Landschaftsplanung an der TU Berlin bei Prof. Dr. Köppel (Zweitbetreuer Prof. Dr. Kenneweg) vom Autor Jens Lüdeke (Dipl.-Ing. Landschaftsplanung) erstellte Evaluierung soll feststellen, ob Freiburg dem Ruf einer Modellstadt gerecht werden kann, und wo im Bereich Naturschutz noch Verbesserungsbedarf besteht. 

Gerade in einer Stadt wie Freiburg, die sich als „Wohlfühlstadt“ definiert und Umweltbewusstsein auf ihre Fahnen geschrieben hat, in der die Grünen bei den letzten Wahlen 37% errungen, der Bürgermeister der Grünen mit über 64% ins Amt gewählt wurde und als deren Hauptstandortvorteil ihre hohe Lebensqualität herausgestellt wird, sollte ein verbessertes Naturschutz-Controlling von großem Interesse sein. Immerhin hat die Stadt auch Auszeichnungen durch die Deutschen Umwelthilfe als Ökohauptstadt (1992) und als zukunftsfähige Kommune (2004) erhalten.
In dieser Stadt, die so beliebt ist, dass sie seit langer Zeit ständig an Einwohnern zunimmt, und in der deshalb ein hoher Bedarf an Bauflächen besteht, könnte eine verbesserte Landschaftsplanung für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung sorgen und  die Lebensqualität in der Kommune erhalten.


Blick auf Freiburg
 

Die Kontrolle der Umsetzung des Landschaftsplans brachte für eine Stadt, die sich als Vorreiterin in Sachen Umwelt und Naturschutz darstellt, kein vollständig überzeugendes Ergebnis.

So wurde das Konzept "Freiraumstruktur" nur in Teilen umgesetzt, 
auch die Konzepte zum Naturhaushalt und zum Landschaftserleben wurden nur teilweise realisiert. Der Konzeptionsteil zum Natur- und Landschaftsschutz wurde sogar in großen Teilen überhaupt nicht umgesetzt!

Als Ergebnis der durchgeführten Stichprobenkontrolle konnte bei der Umsetzung der  grünordnerischen Festsetzungen von Bebauungsplänen ein Realisierungsgrad von nur knapp 2/3 (64,4%) der festgelegten Kompensationsverpflichtungen festgestellt werden. Es wird also den gesetzlichen Verpflichtungen aus Bundesnaturschutzgesetz und Baugesetzbuch nicht in vollem Umfang Genüge getan! Dennoch handelt es sich beim festgestellten Umsetzungsgrad um ein akzeptables Ergebnis, da bei anderen Untersuchungen im Bundesgebiet ein weitaus schlechteres Ergebnis festgestellt wurde.

 

Es besteht also durchaus  Verbesserungsbedarf für die Instrumente des Naturschutzes in Freiburg in Breisgau. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde dafür ein Konzept entwickelt, das u.a. ein Kompensationsflächenkataster (auf Basis einer Datenbank und eines Geographischen Informationssystems) umfasst. Dieses kann dazu dienen, die festgestellten Defizite zu beseitigen. 

Es herrscht in Freiburg ein starker Druck bezüglich Neubauflächen. 
Gerade daraus ergibt sich Handlungsbedarf für eine Reform der Instrumente des Naturschutzes, die die Wohnbaulandentwicklung lenken sollen. Sonst besteht die Gefahr, dass die  Verbindung von Natur und Stadt, die die Schönheit der Stadt Freiburg ausmacht, auf absehbare Zeit verloren geht. 

 

 

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